PC Games, Ausgabe 01/2004

Fazit:
Ich gebe zu: Against Rome bietet nichts, was die Konkurrenz nicht auch in petto hätte. Keine 194 Rüstungsstufen, keine Rollenspielmissionen, kaum Skript-Sequenzen. Einfach nur durchgestylte, kampflastige Echtzeit-Strategie.
Aber die Kampagneneinsätze spielen sich so schön flüssig und die Designer haben das finstere Zeitalter so stimmungsvoll in Szene gesetzt, dass ich Against Rome trotzdem ins Herz geschlossen habe.
Was mir allerdings sauer aufstößt, sind die Probleme, die das Formationssystem plagen. Nicht selten steht die Hälfte einer Schwertkämpfergruppe einfach herum und schaut zu, wie die vordere Reihe niedergemacht wird. Und es ist ein echtes Geduldsspiel, etwas einen Kavallerietrupp um die gegnerische Abwehr herum zu dirigieren, damit er hinter der Front den Bogenschützen in die Seite fallen kann. Hat auch nur ein Reiter Feindkontakt, macht die ganze Formation Halt. Umso befriedigender natürlich, wenn der Plan funktioniert, trotzdem hätten die Entwickler solche Situationen besser lösen können.
Genug gemeckert, geben Sie Against Rome eine Chance!

Grafik: 74%
Sound: 82%
Steuerung: 79%
Atmosphäre: 84%
Spieldesign: 79%
Mehrspieler: 79%
Testurteil: 79%:

„Against Rome ist ein Schlachten-Epos mit wunderbar düsterer Atmosphäre.“

- Rüdiger Steidle -



PC Action, Ausgabe 01/2004

Fazit:
Endlich etwas Abwechslung! Das war mein erster Gedanke, als ich Against Rome spielte. Die Verbände in die Massenschlachten zu schicken und nicht ständig auf die Rohstoffe achten zu müssen, ist erfrischend. Gut, die Grafik ist veraltet, dennoch fängt sie die düstere Atmosphäre des Spiels gut ein. Das Chaos in den Schlachten stört, daran können sie sich aber gewöhnen. Entscheidend ist der strategische Tiefgang und den bietet Against Rome allemal. Auf in den Kampf!

Preis/Leistung: 78%
Steuerung: 80%
Grafik: 72%
Sound: 82%
Mehrspieler: 82%
Einzelspieler: 81%

SEHR GUT – Düstere Massenschlachten in leicht verstaubter Optik

- Andreas Bertits -




PC Joker, Ausgabe 12/2003

Joker meint…
Viel Kampf, viel Ehre: Dank farbenfroher Kulisse und spannender Missionen wird man immer wieder gerne zum Axt-schwingenden Zottelbart! Allein der Umfang und die einzelnen Handlungsstränge laden zu langen Abenden im unwirtlichen Barbaricum ein. Im Kampf freuen sich RTS-Neulinge am simplen System: Zwar werden viele taktische Möglichkeiten geboten, aber man muss diese anfangs nicht zwingend nutzen – es reicht, die Übermacht auf seiner Seite zu haben…und im Kampf zählt nur, ob der Trupp auf Nah- oder Fernkampf spezialisiert ist. Kurzum:“Against Rome“ ist nicht gerade ein Muster an Substanz, aber die coole Comic-Aufmachung und die zugängliche Oberfläche garantieren tolle Unterhaltung.

Grafik: 83%
Sound: 81%
Handling: 80%
Spiel-Design: 81%
Lokalisierung: 78%
Gesamtwertung: 82%

„Macht die Römer nieder!“ Stimmungsvolle und abwechslungsreiche Echtzeit-Schlachten in drolliger Comic-Aufmachung.

- Simon Biedermann -




PC ACTION, Ausgabe 12/2003

Als Conan- Fan habe ich mich sofort mit der düsteren Stimmung von Against Rome angefreundet. Der Titel könnte für einige Überraschungen sorgen. Er ist herausfordernder und spielt sich anders als bekannte Echtzeitstrategiespiele, und die Massenschlachten machen Laune. Auch der Grafikstil übt eine gewisse Faszination aus. Wenn ein Blitz direkt neben Ihrem Verband einschlägt, zucken Sie unwillkürlich zusammen...

- Andreas Bertits -




PC JOKER, Ausgabe 6/2003


Barbarische Echtzeitstrategie mit innovativen Ansätzen: Dank tollem Schlachtensystem wetzen Hobby-Krieger schon jetzt ihre Äxte.
Entwickler Independent Arts vertraut bei der Optik auf einen Mix aus 2D und 3D. Während die Landschaft in Echtzeit berechnet wird, hat man sich bei Kriegern und Behausungen für vorberechnete Grafiken entschieden. Durch diese Technik kann man bei vielen Einheiten eine hohe Detailstufe halten und gleichzeitig den Rechenaufwand minimieren. Damit auch Grafik-Fetischisten bedient werden, jongliert die „Against Rome“-Engine mit Effekten aller Art: Bewegter Nebel, Tageszeiten sowie Steinlawinen, Stürme und Explosionen erfreuen das Auge.
... die bisher präsentierten Details machen Lust auf mehr - und lassen auf einen Strategie-Hochkaräter hoffen.

- Simon Biedermann -




PC ACTION, Ausgabe 5/2003

Kommentar: Der mitunter dröge Aufbaupart wird bei Against Rome aufs Wesentliche reduziert, die taktischen Schlachten rücken in den Vordergrund. Dabei soll’s richtig scheppern, die Riesenwaffen der Muskelprotze sprechen eine deutliche Sprache. Wenn die KI stimmt, werde ich gerne die Axt schwingen. Übrigens: Endlich widmet sich eine Spieleschmiede mal unseren Vorfahren. Ist doch gut zu wissen, dass sich unsere Kultur auf Tiefsinn und Feingeist gründet. ;-)

- Christian Bigge -

 


PC Games, Ausgabe 05/2003 (LINK)

Ersteindruck: Wenn Independent Arts die Idee mit den realistischen Schlachten auch technisch umsetzen kann, wäre Against Rome das erste Strategiespiel, in dem sich jede einzelne Einheit im Kampf halbwegs vernünftig verhält.

- Dirk Gooding -

 

GameStar, Ausgabe 05/2003 (LINK)

Gegen römische Legionäre mussten wir seit 1.500 Jahren nicht mehr kämpfen, jetzt geht’s am PC jedoch wieder los: Im Echtzeit-Strategiespiel Against Rome, derzeit bei Independent Art in Hamm in der Mache. In der Zeit zwischen 200 und 400 nach Christus steuern Sie eines von drei Barbarenvölkern und verfolgend das Schicksal des Stammes über mehrere Generationen. Der Aufbaupart wird maximal 25 Prozent des Spiels ausmachen, im Vordergrund stehen Schlachten. Diese sollen erheblich länger dauern als bei den meisten Konkurrenztiteln und Ihnen die Möglichkeit geben, auch in der dicksten Keilerei noch einzugreifen und den Sieg zu retten. Über ein Ruhmpunkte-System erlangen Sie Fertigkeiten und verbessern die Eigenschaften Ihrer Krieger.